Willkomen auf den Seiten des Studiengangs International Production Engineering and Management

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Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau steht als Schlüsselindustrie und Motor der Wirtschaft für Innovationskraft und technologische Leistungsfähigkeit des Standortes Deutschland. Mit einem Welthandelsanteil von ca. 20 Prozent ist die Branche führender Anbieter von Maschinen weltweit, noch vor den USA und Japan [1]. Auf Grund des hohen Exportanteils sind alle größeren Unternehmen im Bereich der Produktionstechnik international aufgestellt und suchen dringend genauso international ausgerichtete Fach- und Führungskräfte, die neben ihrem technischen Fachwissen auch Kompetenzen in Betriebswirtschaft und Fremdsprachen mitbringen.

Gerade hier zeigt sich nun ein eklatanter Widerspruch zwischen geforderter Berufsqualifikation und Profil der Studienabsolventen: Während in der VDI Ingenieurstudie 2008 fast die Hälfte der befragten Ingenieure angaben, dass verhandlungssichere Englischkenntnisse für ihre Stelle zwingend erforderlich seien [2], haben nach einer Studie von HIS im Jahr 2009 nur 26 % der deutschen Studierenden einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt - einschließlich Auslandspraktikum - absolviert. Damit ist die Einführung international ausgerichteter Ingenieurstudiengänge im Hinblick auf die Beschäftigungsbefähigung dringend geboten.

Weltmarktanteile, Quelle: VDMA Exportanteil, Quelle: VDMA

 

 

 

 

 

Weltmarkt- und Exportanteile des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus (Quelle: VDMA)

 

Der internationale Bachelorstudiengang baut auf den erfolgreichen Studiengängen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen auf und fokussiert auf Produktionstechnik und Management mit internationalen Inhalten. Er soll deutsche und deutschsprachige Studierende für das Berufsfeld der Produktionstechnik in internationalem Umfeld qualifizieren und wird schwerpunktmäßig vom Department Maschinenbau der Technischen Fakultät sowie vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät getragen.

 

Branchenbericht zur Kunststoffverarbeitung, Quelle: Commerzbank 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZIEL und STRUKTUR

In den ersten Semestern werden Kompetenzen in grundlegenden Fächern, hier insbesondere Mathematik, Technische Mechanik, Konstruktionstechnik, Produktionstechnik und Betriebswirtschaftslehre erworben. Begleitend hierzu werden Grund­lagen in Elektrotechnik, Informatik und Werkstoffkunde vermittelt. Bereits ab dem zweiten Semester erfolgt ein Ausbau der Grundlagenkompetenzen auf den Gebieten "International Production Engineering" und "International Production Management". Neben den Pflichtmodulen wird ein spezieller Katalog von ausschließlich englischsprachigen "International Elective Modules" geschaffen, aus dem die Studierenden Module mit technischen und/oder wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten wählen können. Internationale Inhalte werden in den folgenden Formen vermittelt:

  • Englischsprachige ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Lehrveranstaltungen, wie beispielsweise "Production Technology" und "Quality management". Dabei wird in speziellen begleitenden Übungen gezielt der Erwerb der englischen produktionstechnischen Fachsprache geschult. Vorlesungsskripte werden englisch oder zweisprachig angeboten.
  • Vorlesungen mit internationalen Inhalten (meist englischsprachig), wie "International Supply Chain Management" oder "Global Operations Strategy"
  • Integration von Gastvorlesungen internationaler Referenten in englischer Sprache in Vorlesungen, wie "Umformtechnik" oder "Kunststofftechnik". Hierbei soll pro Studienjahr eine Fokussierung auf einen bestimmten Wirtschaftsraum erfolgen und ein Unternehmensmitarbeiter für einen Lehrauftrag gewonnen werden.
  • Im dritten Studienjahr sind zwei Mobilitätsfenster vorgesehen. Damit wird den Ergebnissen einer HIS-Studie Rechnung getragen, nach dem in Bachelorstudiengängen die Mobilität der Studierenden im Vergleich zu Diplomstudiengängen gesunken ist [3].

Zusatzqualifikation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das fünfte Semester steht für einen Studienaufenthalt an einer Partneruniversität zur Verfügung. Das sechste Semester dient schwerpunktmäßig zur Ableistung der verpflichtenden berufspraktischen Tätigkeit (Industriepraktikum) und/oder der Anfertigung der Bachelorarbeit im Ausland. Die Bachelorarbeit soll in einer Fremdsprache verfasst werden. Sie kann auf Wunsch unter der gemeinsamen Betreuung eines Lehrstuhls des Erlanger Maschinenbaus mit einem ausländischen Partnerlehrstuhl angefertigt werden.

Anteile am Studiengang

 

 

 

 

 

Das Department Maschinenbau bietet eine Vermittlungsbörse für Studienaufenthalte, Industriepraktika und Bachelorarbeiten im Ausland. Dabei werden die Kontakte zu ausländischen Hochschulen und Unternehmen genutzt und insbesondere im außereuropäischen Raum weiter ausgebaut.

Das Department Maschinenbau der Universität Erlangen-Nürnberg ist seit 2008 mit dem Gütesiegel des deutschen Fakultätentags für Maschinenbau und Verfahrenstechnik akkreditiert.

Gütesiegel

[1] Quellen: VDMA (www.zukunft-maschinenbau.de) und
Magazin für Wirtschaft und Finanzen der Bundesregierung (http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinWirtschaft
Finanzen/056/sp-3-deutscher-maschinen-und-anlagenbau-wichtiger-motor-im-deutschen-export.html
)
[2] VDI Ingenieurstudie 2008, http://www.hrk.de/bologna/de/home/3530.php
[3] Mobilität im Studium. Eine Untersuchung zu Mobilität und Mobilitätshindernissen in gestuften Studiengängen innerhalb Deutschlands. HRK - Statistik zur Hochschulpolitik 2/2008, http://www.hrk.de/bologna/de/home/3438.php

 

Testimonials unserer Studierenden

  • Nadja, MB
  • 1
  • Claudia
  • Galerie mit freundlicher technischer Unterstützung des Departments Informatik.